Gemäldekopien

Höchste Qualität – mein Maßstab

Wünschen Sie eine eigenhändig gemalte Kopie? Sie suchen ein ungewöhnliches Geschenk für einen privaten oder geschäftlichen Anlass?

Nehmen Sie gern Kontakt mit mir auf und nennen mir Ihre Wünsche! Ich erstelle Ihnen ein individuell auf Ihr Anliegen abgestimmtes Angebot mit den näheren Konditionen und dem Preis für den Auftrag.

Zu einem Besuch in meinem Atelier, wo Sie meine Gemälde im natürlichen Licht ansehen und sich von dem Niveau meiner Arbeit überzeugen können, heiße ich Sie herzlich willkommen.

Worauf ich bei meiner Arbeit besonderen Wert lege:

  • authentische Zeichnung und Farbigkeit, ggf. Aufhellung bzw. Auffrischung der Farbigkeit der gemalten Kopie gegenüber einem verdunkelten Original
  • charakteristische Nachahmung des Reliefs der Untermalung
  • Aufbau der Nuancen und des Tiefenlichts der Lasuren dank der richtigen Maltechnik und historischen Farben

Kopie eines Werks von Jan Jansz Uyl

Im Jahr 2008 kopierte ich in der Gemäldegalerie Berlin das Stillleben mit Stangenglas von Jan Jansz Uyl (ca. 1640), das hier abgebildet ist. Von der Grundierung bis zum Firnis habe ich mich bemüht, dem Altmeister so nah wie möglich zu kommen. Dabei wurden nur Farben bzw. Pigmente und Bindemittel verwendet, die im 17. Jahrhundert in der Stilllebenmalerei gebräuchlich waren: Bleizinngelb für die Zitrone, Grünspan für die Tischdecke, Cochenillerot und Beinschwarz in Schatten, Erdfarben wie gelben und roten Ocker, Umbra und Bleiweiß. Schicht für Schicht wurde in einer weitgehend lasierenden Malweise der Bildaufbau in transparenten Farben auf einer monochromen Untermalung aus Weiß-, Umbra- und Ockertönen entwickelt.

Knut Helms: Kopie nach Jan Jansz Uyl, Stilleben mit Stangenglas (ca. 1640), Ölfarbe auf Leinwand, 1,10 x 1,40 m, mit freundlicher Genehmigung der Gemäldegalerie Berlin, 2008, Foto Volker Schneider

Knut Helms: Kopie nach Jan Jansz Uyl, Stilleben mit Stangenglas (ca. 1640), Ölfarbe auf Leinwand, 1,10 x 1,40 m, mit freundlicher Genehmigung der Gemäldegalerie Berlin, 2008, Foto Volker Schneider

Jan Jansz Uyl: Stilleben mit Stangenglas, ca. 1640, Ölfarbe auf Eichenholz, 1,43,7 x 110,2 cm, Gemäldegalerie Berlin, copyright: Gemäldegalerie, Staatliche Museen zu Berlin, Foto Volker Schneider

Jan Jansz Uyl: Stilleben mit Stangenglas, ca. 1640, Ölfarbe auf Eichenholz, 1,43,7 x 110,2 cm, Gemäldegalerie Berlin, copyright: Gemäldegalerie, Staatliche Museen zu Berlin, Foto Volker Schneider

Meine Kopistenarbeit fußt wesentlich auf fünf Grundlagen:

  • Recherche des Forschungsstandes zur historischen Maltechnik: Fachliteratur und historische Quellen (Malerbücher).
  • Gründliche und vergleichende Beobachtung der Originale in Farbgebung und Pinseltextur unter verschiedenen Beleuchtungssituationen (z.B. auch im Streiflicht).
  • Wenn möglich: digitale fotografische Dokumentation der Gemäldeoberfläche. Sie erleichtert die Erfassung des Größenmaßstabs und der Umrisszeichnung der Gegenstände beim Kopieren; sie kann zwar die Farbgebung nicht treffen, jedoch umso mehr dazu beitragen, die pastige oder dünnflüssige Konsistenz der Farbmaterie im Pinselstrich sichtbar und verständlich zu machen.
  • Begleitende Experimente umfassen das Studium der Plastizität der Bildgegenstände in Zeichnungen sowie Farbaufstriche, womit die Konsistenz der Farbe sowie die Zusammensetzung ihrer Pigmente und Öle in den Gemäldeschichten geprüft wird. Dies erfolgt meist auf empirischer Grundlage, dem Augenschein, gestützt durch hypothetische Analogieschlüsse, wenn Pigment- und Bindemittelanalysen nicht für das betreffende Gemälde, jedoch für zeitgenössische ähnliche Bilder oder bestenfalls für denselben Maler vorliegen.
  • Schriftliche und fotografische Dokumentation der Arbeitsschritte und der gesammelten Erkenntnisse beim Kopieren.

Herstellung authentischer Farben

Farbenreiben

Mit dem Reibstein aus schwarzem Granit werden die natürlichen Erdfarben, zeriebene Mineralien wie eisenhaltiger gelber Ocker, mit Leinöl fein verrieben, bis eine geschmeidige Farbe entsteht. Das Anreiben einer hochwertigen Farbe, die heute nicht mehr industriell herstellbar ist, bedarf viel Übung und körperlicher Kraft!

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Die angeriebenen Farbpasten werden in Leertuben abgefüllt.